Femto-Lasik

Femto-Lasik

Die Femto-LASIK unterscheidet sich von der LASIK in einem Punkt: In der Präparation des Hornhautscheibchens. Während bei der LASIK ein mechanisches Mikrokeratom (Messer) verwendet wird, kommt bei der Femto-LASIK ein berührungsfrei arbeitender, computergesteuerter Laser, der Femtosekundenlaser, zum Einsatz. Synonyme: Laser-LASIK, All-Laser-LASIK, Intra-LASIK, Intralase-LASIK.

Wie ist der Ablauf der Femto-LASIK Behandlung?

Zur Vorbereitung der Laserung wird ein Fixationsring mit einem Kontaktglas auf das Auge gesetzt, über den computergesteuert Laserpulse (Femto-Laser) in einer vorausberechneten Tiefe einen Laserschnitt erzeugen.

Die Laserpulse erzeugen kleine (10-30 Mikrometer) Gasblasen und trennen das Hornhautgewebe in einer optisch festgelegten Schichttiefe. Jetzt wird der Hornhautdeckel mit einem feinen Instrument aufgeklappt.

Die darunterliegenden tieferen Hornhautschichten werden mit dem Excimer-Laser je nach Fehlsichtigkeit modelliert, um eine optimale Brechkraft zu erzielen. Das Hornhautscheibchen wird wie bei der LASIK wieder zurückgelegt, haftet von selbst und schützt als körpereigener Verband die Wunde.

Wann findet das Femto-LASIK Verfahren Andwendung?

  • Kurzsichtigkeit bis ca. -12 dpt.
  • Weitsichtigkeit bis ca. +6 dpt.
  • Hornhautverkrümmung bis ca. 6 dpt.

Über 99% aller fehlsichtigen Patienten sind für diese Form der Laserkorrektur geeignet.

Was sind die Vorteile der Femto-LASIK Methode?

Durch Einsatz des Femtosekundenlasers bei der Präparation der Hornhautlamelle ergeben sich für den Patienten folgende Vorteile:

hohe Präzision:
Mit dem Femtosekundenlaser werden homogene, gleichmäßig dicke Hornhautlamellen mit exakt reproduzierbarem Durchmesser erzeugt. Bei Mikrokeratomen sind Schwankungen der Lamellendicke von 50 µm die Regel – der Laserschnitt mit dem Femtosekundenlaser hat hingegen eine Toleranz von lediglich 5 µm.

Darüber hinaus ist die mit dem Femtosekundenlaser präparierte Hornhautlamelle stabiler und lässt sich nach der Korrektur zuverlässig und präzise wieder an die alte Stelle zurücklegen.

hohe Sicherheit:
Durch die Präzision des Femtosekundenlasers werden schnittbedingte Komplikationen eliminiert. Bei einem unvollständigen Schnitt kann man – da die Hornhaut gewissermaßen nur unterirdisch durchtrennt wurde – einfach neu ansetzen, ohne damit größere Komplikationen zu riskieren. Außerdem sind Infektionen nahezu ausgeschlossen, da bei einem Laserschnitt keine Keime übertragen werden können. Auch Epitheleinwachsungen werden praktisch nicht mehr beobachtet.

sehr gute Ergebnisse:
Durch die hohe Präzision des Lasers lässt sich das Ergebnis noch besser berechnen. Die Korrektur der Fehlsichtigkeit wird noch genauer.

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